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Die Dorfkirche zu Altkünkendorf


ist eine weithin sichtbare mittelalterliche Feldsteinkirchein in der Mitte des Dorfes.  Im Kern ist die Altkünkendorfer Dorfkirche ein rechteckiger Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert.  Zwischen 1870 und 1880 erfuhr die Kirche tiefgreifende Veränderungen im neugotischen Stil. Sie erhielt einen achteckigen Turmaufsatz und eine polygonale Apsis in Backsteinbauweise. Von den Ausstattungstücken sind die um 1600 angefertigte Patene und der Kelch besonders sehenswert. Beide sind aus teilweise vergoldetem Silber. Die gußeiserne Taufe stammt aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kirchenglocke stellte der Wittstocker Glockengießer, Joachim Knuppel, 1596 her. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten in der Jahren 1999 bis 2001 bewahrten die Kirche vor dem weiteren Verfall. Bei der feierlichen Wiedereinweihung 2001 erhielt die Kirche eine neue Krönung, die der Angermünder Kunstschmiedemeister, Wilfried Schwuchow, anfertigte. Im Jahr 2003 restaurierte der Eberswalder Orgelbauer Ulrich Fahlberg die Orgel. Es erfolgt auch eine weltliche Nutzung für Konzerte, Ausstellungen, Symposien, Vorträge, Seminare, Arbeitskreise und Jugendarbeit.